Katzengetestet
Getigerte Katze frisst aus einer dunklen Keramikschale auf einem abgenutzten Holzboden im Morgenlicht.

Die ehrlichste Bewertung gibt deine Katze ab.

Wir lesen die Deklaration, und dann schauen wir in den Napf. 23 Ratgeber, zwei Markentests, kein Shop. Kein Hersteller bezahlt uns für ein gutes Urteil.

Der Wassergehalt entscheidet mehr als der Preis.

Eine Maus besteht zu rund 70 Prozent aus Wasser. Nassfutter kommt dem nahe, Trockenfutter liegt bei acht Prozent. Wer das einmal verstanden hat, liest jede Analyse-Tabelle anders.

Zum Ratgeber „Nassfutter oder Trockenfutter“

Nahaufnahme von Nassfutter in einer weißen Keramikschale, Stücke in Sauce, Tageslicht von links.
70 %Wasser in der natürlichen Beute

Zwei Marken, Zeile für Zeile gelesen

Beurteilt wird, was auf der Packung steht. Nicht der Hersteller. Das ist der Unterschied zwischen einer überprüfbaren Aussage und einer angreifbaren.

Zwei Hände drehen eine Futterdose, um das Etikett auf der Rückseite zu lesen, warmes Fensterlicht auf einer Holzarbeitsplatte.
Die Klammer zählt„Mit Huhn“ nennt nur den Anteil der genannten Sorte. Der Rest der Gruppe darf wechseln.
Katze trinkt aus einem weißen Keramiknapf auf einem Fliesenboden, kleine Wellen auf der Oberfläche, Morgenlicht.

Die meisten Katzen trinken zu wenig, und niemand merkt es.

Wer aus dem Trockenfutter kommt, holt sich das fehlende Wasser nicht automatisch am Napf. Woran man es erkennt und was tatsächlich hilft, steht im Ratgeber.

Katze trinkt zu wenig
Katze sitzt in einem Sonnenstreifen auf einer Fensterbank, Staub in der Luft, heller Vorhang halb zugezogen.

Wer das hier schreibt

Ich bin Nina Weber, Katzenhalterin seit 2014. Keine Tierärztin, keine Ernährungsberaterin.

Was ich kann, ist Etiketten lesen und danach genau hinsehen, was im Napf übrig bleibt. Milo, Luna und Felix sind der Anlass für vieles hier, aber nie der Beleg: eine Empfehlung muss auch dann stimmen, wenn deine Katze ganz anders tickt als meine.

  • Milo, seit 2014
  • Luna, seit 2018
  • Felix, seit 2021

Häufige Fragen

Die acht, die hier am öftesten ankommen. Jede Antwort steht zuerst in einem Satz, darunter der Ratgeber mit den Einzelheiten.

Keine dieser Antworten ersetzt den Blick einer Tierärztin. Sobald Symptome dazukommen, ist es keine Futterfrage mehr.

Nassfutter oder Trockenfutter, was ist besser?

Für die meisten Katzen ist Nassfutter die bessere Grundlage, weil es rund 80 Prozent Wasser enthält und Katzen von Natur aus wenig trinken.

Trockenfutter ist deshalb nicht verboten. Es lässt sich gut ergänzen, sollte aber nicht die einzige Quelle sein, wenn deine Katze ohnehin selten am Napf steht. Zum Vergleich

Wie oft sollte ich meine Katze füttern?

Mehrere kleine Portionen über den Tag passen besser als zwei große, weil eine Katze in freier Wildbahn viele kleine Beutetiere frisst.

Wie viele Portionen sinnvoll sind, hängt von Alter, Gewicht und Tagesablauf ab. Zum Ratgeber

Ist getreidefreies Futter wirklich besser?

Getreidefrei lohnt sich bei einer nachgewiesenen Unverträglichkeit. Als allgemeines Qualitätsmerkmal taugt die Angabe nicht.

Was statt Getreide drin ist, steht meist eine Zeile tiefer: Kartoffel, Erbse oder Tapioka liefern ebenfalls Stärke. Zum Ratgeber

Dürfen Katzen Milch trinken?

Die meisten ausgewachsenen Katzen vertragen den Milchzucker aus Kuhmilch nicht, weil ihnen das dafür nötige Enzym fehlt.

Die Folge sind Verdauungsbeschwerden, und zwar auch dann, wenn die Katze die Milch gerne nimmt. Zum Ratgeber

Meine Katze trinkt zu wenig, was hilft?

Mehr Wasser über das Futter aufzunehmen wirkt zuverlässiger, als die Katze zum Trinken überreden zu wollen.

Dazu kommen mehrere Näpfe an verschiedenen Stellen, Abstand zum Futterplatz und in manchen Fällen ein Trinkbrunnen. Zum Ratgeber

Was bedeutet „Alleinfuttermittel“ auf der Packung?

Ein Alleinfuttermittel muss den Bedarf allein decken. Ein Ergänzungsfuttermittel darf das ausdrücklich nicht.

Beide stehen oft in derselben Regalreihe und sehen gleich aus. Es ist die einzige Angabe, bei der ein einziges Wort über Hauptmahlzeit oder Beilage entscheidet. Zu den Nährstoffen

Brauchen Katzen Abwechslung im Napf?

Weniger, als oft angenommen wird, aber nicht gar keine. Wichtiger als ständiger Wechsel ist, dass eine Umstellung später überhaupt noch gelingt.

Wer jahrelang nur eine Sorte füttert, hat es schwer, wenn diese Sorte einmal wegfällt. Zum Ratgeber

Meine Katze frisst nicht, ab wann zum Tierarzt?

Wenn eine Katze länger als etwa 24 Stunden gar nichts frisst, gehört das in eine Tierarztpraxis und nicht in einen Ratgeber.

Fasten ist für Katzen anders als für Hunde nicht harmlos. Was du vorher prüfen kannst, und woran es oft liegt, steht im Ratgeber. Zum Ratgeber

Wo diese Seite aufhört. Frisst deine Katze mehrere Tage nicht, nimmt sie ab, trinkt auffällig viel oder erbricht wiederholt, dann ist das keine Futterfrage mehr. Dafür stehen hier bewusst keine Dosierungen, sondern eine Tierarztpraxis.